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Donnerstag, 27. Dezember 2012

Wiener Weihnachtszauber

Mariahilfer Straße
Wiener Staatsoper

Kärntner Straße

Ringstraßen-Galerien

Café Frauenhuber, Himmelpfortgasse
Weihburggasse
Palais Coburg
Festbeleuchtung am Graben


Habsburgergasse
Spiegelgasse
Kohlmarkt im Lichtermeer


Stephansdom mit Christbaum

Punschstand am Michaelerplatz
Michaelertrakt der Hofburg
Café Griensteidl, Michaelerplatz
Café Central, Herrengasse
Wiener Rathaus mit Christkindlmarkt
Christkindlmarkt am Rathausplatz – Blick Richtung Burgtheater
Christbaum vor dem Wiener Rathaus

Bald werden die Punschstände abgebaut sein und der Rathausplatz wird sich wieder in ein Eislauf­paradies verwandeln. Der "Wiener Eistraum" findet 2013 von 24. Jänner bis 10. März statt. Mehr Informationen über diese Veranstaltung und einige schöne Bilder gibt es in meinem Beitrag über den letztjährigen Eistraum, der hier abrufbar ist. Zur offiziellen Veranstaltungs­homepage geht es hier.

Sonntag, 27. Februar 2011

"Wiener Eistraum" - Winterzauber auf dem Rathausplatz

Bereits zum 16. Mal verwan­del­te sich heuer der Platz vor dem Wiener Rat­haus zu einem märchen­haft schönen Eis­lauf­areal. Auf über 6.000 m² bietet der "Wiener Eis­traum 2011" alles, was das Herz des urbanen Schlitt­schuh­fans begehrt. Für das leib­liche Wohl der Winter­sport­begeis­ter­ten sorgen zudem mehre­re Gastro­no­mie­be­trie­be. Noch bis zum 6. März hat die belieb­te Ver­an­stal­tung inmit­ten der City ihre Pforten geöff­net.

Winterliches Sportvergnügen vor dem Wiener Rathaus

Lageplan Wiener Eistraum 2011

Rathaus und Burg­thea­ter bilden die roman­ti­sche Kulis­se für den Wiener Eis­traum. Letztes Jahr lockte die einzig­ar­ti­ge Atmo­sphä­re der Eis­land­schaft rund 560.000 Gäste an.






Sowohl das Rathaus als auch das gegen­über­lie­gen­de Burg­theater zählen zu den histo­ris­ti­schen Reprä­sen­ta­tions­bau­ten, die im Zuge des Ringstraßenpro­jek­tes ent­stan­den sind. Das von 1872 bis 1883 vom deutschen Archi­tek­ten Fried­rich von Schmidt erbau­te Rathaus ist eines der bedeu­tendsten neo­go­ti­schen Bau­wer­ke Wiens.

Frontansicht des Wiener Burgtheaters

Statuen im Rathauspark, vorne rechts: Herzog Leopold der Glorreiche

Das Burgtheater wurde von 1874 bis 1888 nach Plänen von Gott­fried Semper und Karl von Hase­nauer im neo­barocken Stil errich­tet. Im Zweiten Welt­krieg durch einen Bomben­an­griff schwer beschä­digt, konnte das restau­rier­te Thea­ter im Okto­ber 1955 mit Grillparzers "König Otto­kars Glück und Ende" wieder­eröff­net werden.

Hauptportal des Burgtheaters an der Ringstraße

Rückseite des Burgtheaters an der Löwelstraße

Rückseite an der Löwelstraße: "Zur Bühne"

Rückseite an der Löwelstraße: "Anfahrt links"

Detail Verzierungen: "Anfahrt links" (Landtmann-Seite)

Fassadendetails Burgtheater

Wo könnte man einen Besuch beim Wiener Eis­traum besser aus­klin­gen lassen als im tradi­ti­ons­rei­chen Café Landt­mann?! Das 1873 eröff­ne­te Ring­straßen­café befin­det sich unmit­tel­bar neben dem Burg­theater und bietet eine große Aus­wahl an Kaffee­spezi­a­li­tä­ten und haus­ge­mach­ten Mehl­spei­sen.

Café Landtmann: Fassade Richtung Burgtheater

 Mehr Infor­ma­ti­onen zum Wiener Eis­traum: http://www.wienereistraum.com/

Mittwoch, 30. Juni 2010

City-Spaziergang II - Vom Palmenhaus zur Freyung

Zum wunderschönen ersten Spazier­gang durch die Innere Stadt gab es am 10. Juni die obliga­torische Fort­setzung. Einen Groß­teil des Weges, der mich vom Palmen­haus im Burg­garten zur Schotten­kirche auf der Freyung führte, legte ich wie gewohnt zu Fuß zurück, einen Teil jedoch auf ganz beson­dere Art – im Fiaker.

Vom Palmen­haus im Burg­garten, wo der Spazier­gang das letzte Mal geendet hatte, ging es dieses Mal los:


Rückseite der Neuen Burg, Teil der Wiener Hof­burg, zum Burg­garten hin:




Weitere Eindrücke aus dem Burg­garten:




Vom Burg­garten ging es den Ring entlang zur Neuen Burg, dem Südost­flügel der Wiener Hof­burg:


Der Helden­platz vor der Hof­burg, links im Hinter­grund zu sehen: das Reiter­stand­bild Erz­her­zogs Karl von A.D. Fern­korn.


Ein Fiaker mit Fahr­gästen kurz vor der Abfahrt vor der Wiener Hof­burg:


Eine Fahrt mit einem Fiaker war ein lang geheg­ter Wunsch von mir. Trotz gewisser Vor­ur­teile (nur für Touristen, zu kitschig, zu teuer) ent­schied ich mich für eine Rund­fahrt mit der tradi­tio­nellen Kutsche und habe es nicht im gerings­ten bereut – ganz im Gegen­teil.

Mit einem original restau­rierten Fiaker aus der Habs­burger­zeit ging es den Ring entlang, vorbei an Pracht­bauten wie dem Natur­histo­rischen Museum, dem Parla­ment, dem Rat­haus, dem Burg­theater und der Uni­versi­tät. Über die Schotten­gasse ging es weiter zur Freyung und von dort durch die Herren­gasse ent­lang zum Michaeler­platz.

Hier ein paar Ein­drücke, der über­aus amüsan­ten und gemüt­lichen Fahrt:


Das von Theophil von Hansen ent­wor­fene Parla­ments­gebäude an der Ring­straße:


Hier gut zu sehen: die Statue der Pallas Athene, Göttin der Weis­heit, vor dem Parla­ment:


Der Fiaker biegt gekonnt zum Wiener Burg­theater ein:


Das Wiener Rathaus von der Kutsche aus gesehen. Anläss­lich der Fuß­ball-Welt­meister­schaft in Süd­afrika ist auf dem Rat­haus­platz eine Public-Viewing-Area ein­ge­rich­tet:


Der Michaeler­trakt der Wiener Hof­burg und der davor gelegene Michaeler­platz, einer der schönsten Plätze Wiens:


Durch das präch­tige Michaeler­tor hin­durch…


Für Fiaker ist die Durch­fahrt gestat­tet:


Die gewaltige Rotunde mit der mächtigen, mit Kupfer­dach gedeckten Kuppel:



Durch das Michaelertor gelangt man zum Hof "In der Burg", der vom Schweizer Trakt, der Amalien­burg, dem Leopol­dini­schen Trakt und dem Reichs­kanzlei­trakt der Hofburg gebil­det wird.

Im Bild: der Leopoldinische Trakt und die Amalien­burg, benannt nach der Ehe­frau von Kaiser Joseph I., Wilhel­mine Amalia, die diesen Trakt als Witwen­wohn­sitz benutzte.


Die Amalienburg und der Reichs­kanzlei­trakt:


Links im Bild: das Schweizer Tor von 1552, gegen­über der Amalien­burg, durch das man in den gotischen Schweizer Hof gelangt.


Die Fahrt mit dem Fiaker war ein echtes Erleb­nis – das würde ich gerne öfter machen! Nun geht es aber zu Fuß weiter in die Herren­gasse.

Im Bild: Palais Wilcek (Herren­gasse 5), in dem einst Franz Grill­parzer und Joseph von Eichen­dorff wohnten; rechts daneben das Palais Modena (Herren­gasse 7), in dem sich das öster­reich­ische Innen­minis­terium befin­det.


Weiter die Herren­gasse entlang, vor­bei am berühm­ten Café Central und der dazu­gehörigen Kondi­torei, bis zum Palais Ferstel:



Fast am Ziel meines heutigen Spazier­gangs ange­langt. Im Bild: der Innen­hof des Palais Ferstel mit dem Donaunixen­brunnen und einer Einkaufs­passage. Durch die Passage geht es weiter zur Freyung




Auf der Freyung, einem der berühm­tes­ten Plätze in der Wiener Innen­stadt, ange­langt.

Bild: Spuren aus dem Mittel­alter – ein Stück des Pflasters der Freyung um 1200:


Ein Blick auf die Schotten­kirche "Unsere liebe Frau zu den Schotten", das geistige Zentrum des Schotten­stiftes, beendet diesen Spazier­gang durch den geschichts­trächti­gen 1. Bezirk: